Für Boots-Eignergemeinschaften
MitReeder führt Anteile, Belegung und Kosten eurer Gemeinschaft — damit am Saisonende eine Abrechnung steht, die aufgeht. Ohne Tabellenblatt, ohne Zettel in der Jackentasche.
149 € je Boot und Jahr · beliebig viele Mitglieder · im Web und in der Rubberduck-App · elf Sprachen
| Eigner | Anteil | Ausgelegt | Saldo |
|---|---|---|---|
| Anke Umlage 1.911,00 € |
300 ‰ | 2.400,00 | + 489,00 |
| Bernd Umlage 1.911,00 € |
300 ‰ | 1.540,00 | − 371,00 |
| Carla Umlage 1.274,00 € |
200 ‰ | 1.150,00 | − 124,00 |
| Dirk Umlage 1.274,00 € |
200 ‰ | 1.280,00 | + 6,00 |
Die drei Fragen
Am Boot sind sich die meisten Gemeinschaften schnell einig. Aufwändig wird es bei drei Fragen, die jede Saison aufs Neue beantwortet werden wollen.
Der eine nimmt drei Wochen Hochsaison, der andere ein paar verlängerte Wochenenden. Für die Planung der nächsten Saison ist es praktisch, die Zahlen der letzten zur Hand zu haben.
Über eine Saison kommen leicht ein Dutzend Rechnungen zusammen, bezahlt von verschiedenen Leuten. Im Frühjahr kostet das Zusammensuchen einen ganzen Abend.
Wer zwei Wochenenden antifoult, bringt etwas ein, das auf keiner Rechnung steht. In einer Tabelle gibt es dafür keine Spalte — in MitReeder schon.
Das Kernstück
Liegeplatz, Versicherung, Winterlager, Kranen, Antifouling, Diesel, Hafengeld, Werft — über eine Saison kommt eine Vielzahl an Belegen zusammen, ausgelegt von verschiedenen Leuten. Wer sie im Januar zusammensucht, verliert einen Abend. Wer sie gleich erfasst, hat die Abrechnung längst.
An jeder Position hängen drei Dinge, die ihr später braucht:
Rechnung, Quittung oder Kassenbon — abfotografiert, wo sie anfällt, und fest an der Kostenposition. Im Frühjahr sucht sie niemand mehr zusammen.
Wer hat wann welchen Betrag eingetragen oder geändert — nachlesbar, auch wenn die Saison lange vorbei ist.
Alle Positionen, die Umlage je Anteil und die Salden in einem Dokument. Einmal erzeugt, bleibt es unverändert liegen — auch wenn später jemand aussteigt.
Belegung
Belegung buchen kann jede Tabelle. MitReeder zählt nebenbei mit — Nächte, Wochenenden und Hochsaisonwochen je Person, gestellt neben den Anteil. Das hilft vor allem beim Planen: Wer die Zahlen der letzten Saison kennt, verteilt die nächste leichter.
Am Steg, nicht am Schreibtisch
MitReeder hat keine eigene App. Belegung und Abrechnung erscheinen in Rubberduck — unserem Segellogbuch für iPhone und Android, das den Törn beim Segeln fast von selbst mitschreibt und ihn auf Wunsch ins eigene Bordbuch auf kielwasser.blog stellt.
Wer Rubberduck schon nutzt, installiert nichts Neues. Wer nicht, bekommt es dazu — für jedes Mitglied der Gemeinschaft, unbefristet. Ein Zugang, eine App, eine Stelle zum Nachsehen.
Rubberduck — Sailing Log NMEA
Die MitReeder-Ansichten erscheinen, sobald das Boot ein laufendes Abo hat — bei allen Mitgliedern, ohne Aufpreis je Kopf.
Was dazugehört
Alles, was ihr über die Saison braucht — und nichts, wofür es eine Einarbeitung bräuchte.
Wer hält wie viel, seit wann. In Promille, damit Drittel aufgehen. Austritt wird datiert, nie gelöscht — alte Abrechnungen bleiben nachvollziehbar.
Buchen, tauschen, Hochsaison per Wunschrunde — mit einer Reihenfolge, die jedes Jahr weiterrückt. So kommt jeder einmal an die Augustwochen.
Liegeplatz, Versicherung, Winterlager, Wartung — jede Position mit Beleg. Die Bordkasse eines einzelnen Törns läuft davon getrennt.
Festkosten nach Anteil, auf den Cent genau. Es wird nicht gerundet — auch nach Jahren summiert sich nichts auf, das keiner erklären kann.
Eure Arbeitsstunden stehen in der Jahresübersicht, auch ohne Geldwert. Angerechnet werden sie erst, wenn ihr einen Stundensatz beschlossen habt.
Versicherungsschein, Werftrechnungen, die Vereinbarung — griffbereit, wenn jemand danach fragt. Erreichbar nur über euren Zugang, nicht über einen Link.
Wissen
Sechs Texte zu den Fragen, die vor dem ersten Liegeplatz kommen — Rechtsform, Anteile, Belegung, Kosten.
Rechtsform, Anteile, Nutzung, Kosten: die Entscheidungen, die am Anfang leicht fallen und später schwer zu ändern sind.
Wie Anteile festgelegt werden, was beim Einstieg eines Neuen passiert und wie ein Ausstieg geregelt wird, ohne dass das Boot…
Wie eine Gemeinschaft die Saison verteilt, ohne dass jedes Jahr neu verhandelt werden muss.
Festkosten, Verbrauch und Instandhaltung sauber trennen — und warum der Verbrauch der eigenen Woche die anderen nichts angeht.
Die laufenden Kosten einer Zehn-Meter-Yacht, aufgeschlüsselt — und was davon bei vier Miteignern je Kopf übrig bleibt.
Zehn Regelungspunkte, bei denen später Rückfragen kommen.
Preis
Ob ihr zu dritt seid oder zu sechst, ändert nichts am Preis. Je mehr ihr seid, desto weniger kostet es den Einzelnen.
Häufige Fragen
Nein. MitReeder führt Anteile, Belegung und Kosten — es ist die Buchführung einer Gemeinschaft, nicht ihr Vertrag. Was ihr untereinander regelt, regelt ihr untereinander.
An jeder Kostenposition hängt der Beleg selbst — Rechnung, Quittung oder Kassenbon, abfotografiert und fest mit der Zeile verbunden. Dazu führt MitReeder einen Änderungsverlauf: wer wann welchen Betrag eingetragen oder geändert hat. Am Jahresende steht beides im Abschluss, der danach unverändert liegen bleibt.
Sein Anteil wird mit einem Enddatum versehen, nicht gelöscht. Alte Abrechnungen bleiben damit nachvollziehbar — auch Jahre später, wenn jemand nachfragt, wie damals gerechnet wurde.
Nein. Alles geht auch im Browser. Die App ist für die Momente da, in denen niemand vor einem Rechner sitzt — im Hafen, auf dem Weg zum Steg.
Alle Miteigner sehen Anteile, Belegung, Kosten und Abrechnung; buchen und Kosten erfassen dürfen sie ebenfalls. Anteile vergeben und die Gemeinschaft verwalten darf, wer das Bordbuch führt. Mitsegler ohne Anteil sehen davon nichts.
Der Dienst endet zum Ablauf des Jahres — Belegung, Kosten und Abrechnung stehen dann nicht mehr zur Verfügung. Eure Daten könnt ihr vorher vollständig herunterladen, und die Freischaltung des Logbuchs bleibt bestehen.
149 €, wie bei jeder anderen Gemeinschaft auch. Bei fünf Mitgliedern sind das knapp 34 € je Kopf im Jahr.
Auf eigenen Servern in Deutschland — innerhalb der EU und damit unter der DSGVO. Rechnungen und Dokumente liegen nicht offen im Netz: Sie sind nur über euren Zugang erreichbar, nicht über eine Adresse, die sich weitergeben lässt.
So fängt es an
Name, Heimathafen, Anteile. Falls ihr schon ein Bordbuch auf kielwasser.blog führt, kommen Boot und Crew von dort.
Jeder bekommt eine Einladung per Mail und legt sein Passwort selbst fest — wer schon ein Kielwasser-Konto hat, nimmt einfach das. Kein zweites Passwort.
Wunschrunde für die Hochsaison, Kosten eintragen, fertig. Die Abrechnung entsteht nebenbei.